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Samstag, 21. Februar 2015

Traum

Hab mal wieder von Bertel (*02.09.1958- +08.05.1988) geträumt. Ich war mit ihm von 1973 bis zu seinem tötlichen Autounfall 1988 zusammen, davon 7 Jahre verheiratet. Mit ihm zusammen habe ich auch unseren Sohn.

Nun zum Traum. Kennt ihr die Art von Träumen in denen man tiefe Gefühle fühlt, die Bilder sind eher Nebensache.
Bin ständig in seinem Elternhaus aus und eingegangen und habe nach ihm gesucht. Immerwieder wurde mir gesagt, dass er mich nicht sehen wolle und er mit unbekanntem Ziel fortgegangen wäre und ich soll die Suche aufgeben. Nur seine Mutter hat mir Mut gemacht weiterhin nach ihm zu suchen. Dann bekam ich die Nachricht er wäre zurück und wolle mit mir sprechen. Ich kam in einen Raum und er saß an einem geöffneten Fenster bekleidet mit seinem Lieblingshemd. Er sprach sehr liebevoll zu mir und gab mir zu verstehen, daß er keine andere Wahl hatte als zu verschwinden und die Möglichkeit der Rückkehr wäre nahezu unmöglich. Er hat es geschafft mich zu trösten und ich bin aufgewacht mit Dankbarkeit ihn nochmals so gesehen zu haben wie er war.

Anscheinend bin ich unbewusst auch noch nach 27 Jahren in Trauer und tiefer Sehnsucht. Dass ich meinen Alltag bewältigen kann liegt auch daran, dass ich ihn in guter Erinnerung behalte und so vielen Wesen wie möglich meine Liebe zeigen kann. Liebe die über den Tot hinaus besteht.

Habe in meinem Leben öfters mit dem Verlust einer meiner Lebensbegleiter Erfahrung machen müssen. Da war ja auch Alex der bulgarische Ikonenmaler von dem ich mehr als 5 Jahre viel für mein Leben gelernt habe. Später vielleicht mehr über ihn.

Mein letzter Lebensbegleiter war Tarzan, ein Kater der in meinem Wohnzimmer geboren wurde. Manche von Euch kennen ihn, ich habe ihn auch Freelencer genannt, da er mir durch seine reine AnWESENheit bei meiner künstlerischen Arbeit geholfen hat. Er war auch öfters mein Fotomodell, da ich ja sonst keinen hatte der mir vor der Kamera agierte wenn ich mal wieder ein Experiment machte. Mit ihm habe ich auch gesprochen und es war zweitrangig ob er Menschensprache versteht, besser als einsam und allein zuhause zu versauern.
Zur Zeit muß es mir reichen, dass ich mich im internet mitteile und mir einiges von der Seele schreibe. Ich hoffe dass einige Mitfühlende durch welche Irrwege auch immer hier auf der Seite landen. Für mich fühlt es sich so an, als würden selbst die Toten mitlesen, die mir fast immernoch wichtiger sind als all die Lebenden um mich herum.



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